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In
Sri Lanka werden jährlich 100 000 Straßenhunde auf
grausamste Weise staatlich angeordnet
umgebracht. 80% dieser getöteten Hunde sind Hunde, die ein
Zuhause haben,
aber es gewohnt sind, frei auf der Straße spazieren gehen zu
dürfen.
Unkastrierte Hündinnen "produzieren"
halbjährlich Welpen, die die Halter
einfach vor Schulen, Tempeln, Universitäten etc. aussetzen.
Diese Welpen sind
meist viel zu klein, um zu überleben. Oft sterben sie an
Hunger,
Wurmerkrankungen, kommen unter die Räder oder fallen
Tierquälern in die Hände.
Die Hunde, die das Glück haben zu überleben,
produzieren wieder neue
Opfer.
Bericht von Bettina Zinka, Juli 2006:
Mein Mann
und ich reisten im Juli für eine Woche nach Sri
Lanka, auch um das Tierschutzprojekt von Frau Rohini De Silva zu
besuchen. Sie leitet den Verein SOFA (= Save Our Frieds Association).
Mit Frau De Silva hat ACE schon seit Jahren engen Kontakt.
Auf der Fahrt zu Frau De Silva fallen die wirklich unzähligen
Hunde am Straßenrand auf. Fast vor
jedem Haus sind Hunde zu sehen, Welpen trotten alleine über
die schnell befahrenen Landstraßen. In vielen Fällen
sind das jedoch keine Straßenhunde, sondern sie haben einen
Besitzer und ein Z uhause, leben aber auf der Straße.
Unkastriert erzeugen sie dann Nachwuchs, der oftmals ohne Versorgung
auf der Straße leben muß. Die Einheimischen haben
Angst, dass diese Hunde sie mit Tollwut infizieren könnten.
Daher versuchen die Behörden, die Straßenhunde von
der Straße "zu holen" indem sie verlangen, dass alle Hunde
entweder angeleint/ angekettet werden müssen oder von
Tierschutzorganisationen aufgenommen werden müssen, sonst
werden sie getötet.
SOFA kämpft vehement darum, dass keine Hunde in Kandy mehr
durch die örtlichen Behörden getötet
werden. Aber in Sri Lanka laufen nunmal alle Hunde frei auf der
Straße herum. Es gibt hier keine
Gartenzäune und -zum Glück- keine Kettenhaltung, nur
ganz selten sieht man unterwegs auch mal
irgendwo einen Hund im Zwinger...
Wir haben auch das Glück, uns eines der Kastrationsprojekte
live ansehen zu können. Hier wird
in einem Wohnhaus auf dem Grundstück von Frau De Silva, quasi
im "Wohnzimmer", kastriert. Es gibt
keinen OP, keine sterilen Vorrichtungen…. sondern es wird
auf einem normalen Tisch operiert, der
mit Zeitungspapier abgedeckt ist. Die Hunde bekommen ihr Narkosemittel
über eine Spritze in ein
Blutgefäß am Vorderbein, und wenn sie schlafen
werden sie operiert. Es werden
selbst-auflösende Fäden zum Nähen der Wunde
verwendet. Zudem werden die Hunde alle gegen
Tollwut geimpft. An diesem Vormittag während unserer
Anwesenheit werden 12 Hunde und eine
Katze kastriert. Es sind zum Teil eingefangene Straßenhunde,
zum Teil auch Hunde von
Einheimischen, die kein Geld für Kastrationen haben aber
trotzdem weiteren Hundenachwuchs
verhindern wollen. Für nur 10 Euro kann man in Sri Lanka die
Kastration und Impfung eines
Hundes bezahlen!
Auffanglager
statt Tötungsstation:
Am nächsten Tag schauen
wir uns das Auffanglager des Vereins
SOFA an. Es liegt, wie wohl alle
Auffangstationen für Hunde überall auf der Welt,
direkt neben einer Mülldeponie. In dem
Auffanglager, welches von SOFA und Frau De Silva betreut wird, befinden
sich derzeit ca.
50 Hunde. Darunter sind viele Welpen, die ausgesetzt wurden. Aber auch
viele erwachsene Hunde
sind hier "zwischengeparkt", theoretisch so lange, bis sie ein Zuhause
finden. Aber wer von
den ausgewachsenen Hunden hat tatsächlich eine Chance auf ein
Zuhause, bei der Hundeflut die
überall auf den Straßen zu sehen ist? Wohl kaum
einer…ein paar Welpen vielleicht. Hier sind
aber auch Hunde untergebracht, die nur kastriert und geimpft werden und
dann wieder an den
Ort des Einfangens zurückgebracht werden.

Es wird
dringend Hilfe benötigt. Sowohl zur Finanzierung des privaten
Tierheims von Frau De
Silva, als auch zur Ermöglichung weiterer Kastrationen und
Tollwut-Impfungen.
Für nur 10 Euro können Sie die Kastration und Impfung
eines Straßenhundes finanzieren. Helfen
Sie mit, dass in Sri Lanka die Anzahl der unzähligen
Straßenhunde reduziert werden kann. Auch
hier hilft wirklich jeder Euro und wird ohne Abzüge direkt
für die Tierschutzarbeit vor Ort
verwendet.

Wenn Sie uns bei der
Unterstützung der Tierschutzarbeit von SOFA in Sri Lanka
helfen möchten, dann überweisen Sie Ihre Spende bitte
auf das Konto unseres Vereins: VR Bank München Land
eG,
Kto-Nr. 3223370, BLZ 70166486,
IBAN: DE87701664860003223370, BIC:
GENODEF1OHC.
Wir arbeiten eng mit SOFA zusammen. Die
Verwendung der von
uns zur Verfügung gestellten Spendengelder wird durch
Rechnungen belegt. Und selbstverständlich erhalten Sie
für Ihre Spende eine Bescheinigung für das Finanzamt.
Überweisungen bitte einfach mit einem
Stichwort versehen wie:
Sri Lanka, Tierhilfe Sri Lanka
oder Ähnliches.
Hier finden Sie die englischsprachige Webseite von SOFA:

Wir danken im Namen von Frau De Silva und
SOFA für Ihre Unterstützung!
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Das private
Tierheim von Frau De Silva braucht Ihre Unterstützung
(Bericht von Frau De Silva:)
Während meines Studiums in
Deutschland habe ich nebenbei
gearbeitet und Geld nach Sri Lanka gebracht. Ich fing an in dem Dorf,
in dem ich jetzt wohne, den Hunden und Katzen die medizinische
Versorgung diverser Krankheiten, Kastration sowie Impfungen und
Entwurmungen usw. zu bezahlen. Das Geld reichte nie aus.
Ich tat dies Jahr für Jahr. Seit ca. 6 Jahren wohne ich jetzt
hier. Voller Hoffnung trat ich in einen Tierschutzverein (der erste
damals, in Kandy) ein und half dort jeden Tag freiwillig mit. Damals
war das Geld sehr knapp aber wir taten viel für die
Straßentiere. Wir organisierten Kastrationsprogramme, was
meiner Meinung nach der einzige Weg ist, dieses Elend zu beenden. Ich
brachte damals alle kranken Tiere zu mir und versorgte sie. Es waren
teilweise mehr als 60 Hunde hier, meine eigenen Tiere ausgeschlossen.
Ich verließ diesen Verein nach ca. 2,5 Jahren, weil unsere
Ansichten auseinander gingen.
Seit zwei Jahren bin ich in einem anderen Tierschutz-Projekt aktiv.
Durch diese Arbeit habe ich täglich mit den ärmsten
der armen Hunde zu tun, daher bleiben immer einige dieser
Straßenhunde
bei mir "hängen". Mein Hundebestand hat sich inzwischen auf 52
erhöht und seit September 2005 erhalte ich keine Hilfe mehr,
um diese Hunde zu füttern, da der neu gegründete
Verein zur Fortführung des Projekts bislang nicht in der Lage
ist, meine Tiere zu finanzieren. Ich bin also jetzt sehr auf
Patenschaften angewiesen.

Daher mein Appell an die
Tierfreunde: Bitte übernehmen sie, lieber
Tierfreund, eine Patenschaft für einen der Hunde, die bei mir
leben. Sie können die Höhe des monatlichen
Patenschaftsbetrags selber bestimmen, ich bin Ihnen dankbar
für jeden Euro! Sie ermöglichen mir damit, mehr
Tieren helfen zu können. Sie erhalten dafür eine
Patenschaftsurkunde, jährlich einen Kurzbericht über
das Tier und können, falls sie jemals Sri Lanka als
Urlaubsland auswählen, jederzeit hier vorbei kommen und ihren
Patenhund besuchen.
Sollte Ihr Patentier aus Altersgründen,
Krankheitsgründen etc. versterben, werde ich Ihnen dies
umgehend mitteilen und Sie können selbst entscheiden, ob sie
die Patenschaft für ein anderes Tier übernehmen
wollen oder streichen wollen. Natürlich sind auch Spenden ohne
Patenschaft willkommen!
Hier
können Sie sich auf meiner Webseite noch detaillierter
über meine Arbeit informieren:

Ich
danke Ihnen für Ihre Hilfe, mit freundlichen
Grüßen,
Ihre
Rohini
de Silva
Spendenkonto: Rohini
de Silva, Deutsche Postbank AG,
Konto-Nr. 3061.6454.61, BLZ 7011.0088
| Informationen zur Übernahme einer Patenschaft
finden Sie links in der Navigationsleiste unter "HELFEN"
oder wenn Sie auf das Bild unten klicken.
Hier kommen Sie auch zu den Patenhunden von Frau De Silva:
 
Hier
können Sie das einarmige Äffchen Coco beim Spielen
und beim Lausen kennenlernen
(zur Ansicht der kurzen Videos einfach die Fotos anklicken):

 
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