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Zitate großer Frauen & Männer
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Eine
der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,
dass das Wort "Tierschutz" überhaupt erst geschaffen werden
mußte.
(Theodor Heuss, 1884-1963, erster dt. Bundespräsident)

Es
ist nicht gut, dass die Tiere so billig sind.
(Wilhelm Busch, 1832-1908, Maler, Zeichner, Dichter)

Ich
ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss,
ein Tier ist grausam.
Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.
(Siegmund Freud, 1856-1939, Psychoanalytiker)

Wer
Tiere quält, ist unbeseelt,
und Gottes guter Geist ihm fehlt;
mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, Dichter)

Nach
manchem Gespräch mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln,
einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
(Maxim Gorki, 1868-1936, russ. Schriftsteller)

Ich
bin für Tierrechte ebenso wie für Menschenrechte.
Das ist es, was einen vollkommenen Menschen ausmacht.
(Abraham Lincoln, 1809-1865, US-Präsident)

Über
Opfer und Aufopferung denken die Opfertiere anders, als die Zuschauer.
(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, Philosoph)

Um
eines kleinen Bissens Fleisches willen berauben wir eine Seele
der Sonne und des Lichtes
und jener Spanne an Leben und Zeit,
für die sie in die Welt hineingeboren wurde,
um sich an ihr zu erfreuen.
(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, Dichter)

Künftige
Generationen werden den Vandalismus verfluchen,
mit dem wir ein kurzes Jahrhundert Raubbau an der Tierwelt getrieben
haben,
zu deren Vervollkommnung die Natur
50 Millionen Jahre brauchte.
(Romain Rolland, 1866-1944, frz. Schriftsteller, Nobelpreis
für Literatur 1915)

Tierschutz
ist Erziehung zur Menschlichkeit.
Wer mit Tieren experimentiert, sollte sein Gewissen nicht damit
beruhigen,
dass diese Grausamkeiten einen lobenswerten Zweck hätten.
(Albert Schweitzer, 1875-1965, Theologe, Arzt, Musiker)

Wenn
der Mensch den Tiger umbringen will, nennt man das Sport.
Wenn der Tiger den Menschen umbringen will, nennt man das
Bestialität.
Die größte Sünde gegenüber unseren
Mitgeschöpfen ist nicht der Hass,
sondern die Gleichgültigkeit.
Das ist das Wesen der Unmenschlichkeit.
(George Bernard Shaw, 1856-1950, brit. Schriftsteller,
Nobelpreis für Literatur 1925)

Von
100 gebildeten und feinfühligen Menschen
würden schon heute 90 wahrscheinlich nie mehr Fleisch essen,
wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen
müßten, das sie verzehren.
Wer die Opfer nicht schreien hört, nicht zucken sehen kann,
dem es aber - sobald er ausser Seh- und Hörweite ist -
gleichgültig ist,
dass es schreit und dass es zuckt,
der hat wohl Nerven, aber Herz hat er nicht!
Wer gegen arme, hilflose Mitgeschöpfe, die unter ihm stehen,
erbarmungslos gewesen ist, hat kein Recht, wenn er in eine
hilflose Lage kommt,
zu einem höher stehenden Wesen zu beten: Herr, erbarme dich
meiner!
(Bertha von Suttner, 1843-1914, Autorin, Friedensnobelpreis
1905)

Es
entspricht ganz der menschlichen Eitelkeit und Unverschämtheit,
ein Tier dumm zu nennen,
nur weil es seiner eigenen schwachen Wahrnehmung
als dumm erscheint.
(Marc Twain, 1835-1910, am. Autor)

Quelle:
Tier und Mensch, Betrachtungen einer Beziehung,
Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V.,
5. Aufl., 2004
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